Diplomlehrgang
 
   


Traumapädagogische Fallarbeit
und strategische Methodenplanung
Die Arbeit mit Menschen, die an Folgen von belastenden und traumatisierenden Erlebnissen leiden, stellt Fachkräfte im psychosozialen Bereich oft vor große Herausforderungen. Das Verhalten der KlientInnen ist oft nicht vorhersehbar, der Umgang mit störenden Verhaltensweisen stellt sich in der Regel als schwierig heraus und die persönliche Belastung steigt mit der Dauer einer Betreuung. Dies führt oft dazu, den Überblick über den Betreuungsprozess zu verlieren und in eine Passivität zu kommen, in der Fachkräfte sich hauptsächlich auf das Reagieren beschränken und sich nicht mehr in der Lage sehen, den Fallverlauf konstruktiv in der aktiven Rolle zu gestalten.


Die Traumapädagogische Fallarbeit ermöglicht es Fachkräften bereits vor der Beziehungsaufnahme eine aktive Fallplanung zu beginnen um einen guten Start in die Betreuung zu gewährleisten und die benötigten Methoden für die störenden Verhaltensweisen der betroffenen Menschen zu filtern. Durch die traumapädagogische Methodenvielfalt der Fallbetrachtung werden Entwicklungen und Stillstände im Fallverlauf effizienter wahrgenommen. Durch eine strategische Methodenplanung bleibt ein freies Agieren gewährleistet. Zudem werden damit destruktive Beziehungsdynamiken deutlich und die Selbstfürsorge kann frühzeitig optimiert werden.

Mit dieser Zusatzqualifikation sollen AbsolventInnen der Qualifikation in Traumapädagogik und Traumazentrierter Fachberatung die Befähigung erhalten, die Methoden der Traumapädagogik in die Hilfeplanung des/der jeweiligen KlientIn zu integrieren und diese umzusetzen. Dahingehend lernen die TraumapädagogInnen, Fallstrategien selbstständig vorausschauend aufzubereiten und fachlich zu begleiten. Die Zusatzqualifikation richtet sich daher an MitarbeiterInnen in sozialen Einrichtungen, die in ihrer Arbeit mit der Erstellung von Hilfeplänen befasst sind bzw. andere MitarbeiterInnen oder Teammitglieder dabei anleiten.


Dauer:
4 Module zu je 3 oder 4 Tagen

Zielgruppe:
MitarbeiterInnen in sozialen Einrichtungen, die in ihrer Arbeit mit der Erstellung von Hilfeplänen befasst sind bzw. andere MitarbeiterInnen oder Teammitglieder dabei anleiten.

Seminarkosten:
1.980,- EURO inkl. USt, inkl. Nächtigung, Verpflegung mit Vollpension, Seminargetränke und Seminarunterlagen
1.640,- EURO inkl. USt, exkl. Nächtigung, Verpflegung mit Halbpension, Seminargetränke und Seminarunterlagen

Seminarort:
Seminargasthof Eckbergerhof, Fam. Ferlinz, A-8462 Gamlitz, Eckberg 22

Termine:
Modul 1 21. bis 23. Juni 2016
Modul 2 26. Mai bis 28. September 2016
Modul 3 14. bis 17. November 2016
Modul 4 27. bis 30. März 2017

Voraussetzungen:
Abschluss der Qualifikation in Traumapädagogik und Traumazentrierter Fachberatung oder Ähnliche.




 
Info und Anmeldung:
Michaela Halper, +43 (0)3142/21063 oder m.halper@traumapaedagogik.at


 
 
 
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